Großer Dank für den unermüdlichen Einsatz für das Fleischerhandwerk

Am vergangenen Freitag feierte Herr Kurt Preußner seinen 80. Geburtstag. Herr Kurt Preußner ist seit 1973 bis heute im Vorstand der Fleischer-Innung Hof-Wunsiedel. Über 20 Jahre lang hat er sich durch sein unermüdliches Engagement als Vorsitzender im Prüfungs- u. Berufsbildungsausschuss für die Ausbildung im Fleischerhandwerk stark gemacht. Auch auf Landesebene betreute er das Amt des Lehrlingswartes.

Er begleitete die Leistungswettbewerbe der Handwerkerjugend auf regionaler-, Landes- und Bundesebene mit großer Begeisterung und unermüdlichem Einsatz. Beim Fleischerverband Bayern war er über Jahre im Vorstand. Im Mai 2017 wurde ihm für besondere Verdienste um das bayerische Fleischerhandwerk die Ehrenurkunde überreicht.

Herr Kurt Preußner hat vor über 50 Jahren die Metzgerei Eckardt übernommen und baute mit großem handwerklichem Geschick ein modernes Fleischerfachgeschäft auf, das bis heute weit über die Stadtgrenzen bekannt ist und den besten Ruf genießt. Die vielen Auszeichnungen bei den Qualitätswettbewerben, die Zugehörigkeit zu den Fünf-Sterne-Fleischfachgeschäften Deutschlands, sind Beweis für eine durchdachte und praktizierte Firmenphilosophie. Im Jahr 2017 erhielt die Metzgerei Preußner überdies noch den Staatsehrenpreis „Die Besten ihres Faches“.

Für Herrn Obermeister Christian Herpich und dem stellvertretenden Obermeister Thomas Köhn war es eine Ehre, die Glückwünsche der Fleischer-Innung Hof-Wunsiedel zu überbringen.

Bildunterschrift:

Von links stellvertretender Obermeister Thomas Köhn, Frau Renate Preußner, Jubilar Kurt Preußner und Obermeister Christian Herpich

Ernst Schneider aus Hof war vielfach für das oberfränkische Handwerk engagiert - Kreishandwerksmeister Christian Herpich und KHS-Geschäftsführer Torsten Leucht gratulieren

 

Der Gewerberat und Ehrenmeister des oberfränkischen Handwerks, sowie Ehrenobermeister der Kfz-Innung Oberfranken, Herr Ernst Schneider, konnte seinen 85. Geburtstag feiern.

Herr Schneider war über 20 Jahre Vorstandsmitglied, Obermeister, Bezirksvorsitzender, sowie Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses der Kfz-Innung Oberfranken. Gleichzeitig war er auch Vorstand des Landesinnungsverband des Bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes; hier bekleidete er über Jahre auch das Amt des Vizepräsidenten.

Neben seinem Engagement in der Kfz-Innung Oberfranken, war Herr Schneider außerdem auch Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft Hochfranken und wurde im Jahr 1999 zum Kreishandwerksmeister gewählt. Neben seiner Arbeit für das oberfränkische und das Hofer Handwerk, war er auch Mitglied im Hofer Stadtrat.

Für Kreishandwerksmeister Christian Herpich und Geschäftsführer Torsten Leucht war es eine Ehre, die Glückwünsche der Kreishandwerkerschaft Hochfranken mit den angeschlossenen Innungen, sowie der Kfz-Innung Oberfranken zu übermitteln.

 

Bildunterschrift: v.l.n.r Kreishandwerksmeister Christian Herpich, Jubilar Ernst Schneider und Geschäftsführer Torsten Leucht.

Dachdecker-Innung warnt vor unseriösen Haustür-Geschäften

Seit geraumer Zeit sind im Großraum Hof – Wunsiedel unseriös arbeitende Handwerker (auch als „Dach-Haie“ bezeichnet) aktiv. „Ihr Ziel ist es auf jeden Fall nicht, Dachreparaturen fachgerecht auszuführen“, fasst Torsten Leucht, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hochfranken, zusammen. Fast täglich erreichen ihn und Friedrich Gölkel, Obermeister der Dachdecker-Innung Hof – Wunsiedel, Anrufe von geschädigten Hausbesitzern. 

„Die ausgeführten Arbeiten haben wenig mit dem für solche Leistungen vorgeschriebenen Fachregelwerk des Dachdeckerhandwerks zu tun“, so Friedrich Gölkel. Mit anderen Worten: Das Dach ist nach der „Reparatur“ durch solche Handwerkerkolonnen möglicherweise in einem schlechteren Zustand als zuvor.

Besonders dreist geht eine andere „Drücker-Kolonne“ vor: Sie geben sich als Mitarbeiter existierender Dachdeckerbetriebe aus und fordern eine Vorauszahlung in bar. Und mit dem Geld verschwinden sie spurlos, ohne eine einzige Leistung erbracht zu haben. Torsten Leucht von der Kreishandwerkerschaft dazu: „Grundsätzlich sind Angebote an der Haustüre nicht strafbar. Allerdings sollte sich jeder Hausbesitzer auch darüber im Klaren sein, dass solche Anbieter bei mangelhafter Ausführung dann oft nicht mehr auffindbar sind“. “Gesetzlich steht jedem Auftraggeber bei Haustürgeschäften auch ein zweiwöchiges Widerrufsrecht zu. „Das wird jedoch von unseriösen Anbietern ausgehebelt, wenn sie sofort mit ihren Arbeiten beginnen“, weiß Dachexperte Gölkel.

Der Rat von Kreishandwerkerschaft und Dachdecker-Innung daher: Vor einer Auftragserteilung immer Vergleichsangebote einholen und sich niemals zur übereilten Auftragserteilung drängen lassen. Sollten die „Anbieter“ dies nicht akzeptieren, sollte sofort die Polizei angerufen werden. Wer bereits solche dubiosen Angebote angenommen hat oder auch angesprochen wurde, kann sich an die Kreishandwerkerschaft Hochfranken wenden (Tel. 09281-734075). Hier werden solche Informationen gesammelt und – auf Wunsch auch anonymisiert – an die Polizei weitergegeben, um deren Ermittlungen zu unterstützen.

Bundesweit ist übrigens eine starke Zunahme der Aktivitäten unseriöser Handwerkerkolonnen zu beobachten. „Dies könnte im Zusammenhang mit der aufgrund von Homeoffice und Kurzarbeit vermehrten Präsenz von Hausbesitzern zuhause zu tun haben“, vermutet Torsten Leucht.

Drei „Fremde freireisende“ Wandergesellen waren bei uns zu Besuch in der Kreishandwerkerschaft Hof. Zwei davon, Jule fremd freisende Raumausstatterin aus Rostock und Caro fremd freireisende Friseurin aus Garmisch-Partenkirchen, haben uns ein wenig von Ihren Beweggründen erzählt, die Reise, die 3 Jahre und einen Tag dauert, auf sich zu nehmen. Übrigens wird der Nachname des Freireisenden in diesem Fall, durch die Bezeichnung „fremd reisende“ und der Berufsbezeichnung ersetzt.

Wichtig sind den Gesellen vor allen, das Bräuche und Gewohnheiten des Handwerks erhalten bleiben. Auch das Einstehen für das eigene Handwerk sind ein wichtiger Beweggrund für diese Reise, wie Jule betont. „Wir sind eine über Jahrhunderte gewachsene zünftige Gemeinschaft, die alte Traditionen des Handwerks pflegt und fortführt, mit dem Gedanken, das gesellschaftliche Miteinander zu fördern, das fachliche Können auszubauen und die eigene Persönlichkeit zu stärken!“ Darum sollte diese Tradition des Gesellenwanderns auch erhalten bleiben und an die folgenden Generationen weitergegeben werden. Denn die zünftige Wanderschaft ist heute so aktuell wie vor hunderten von Jahren!

Handwerksgesellen, die sich auf Wanderschaft befinden und ein Wanderbuch haben, erhalten beim Besuch der Kreishandwerkerschaft Hof eine einmalige Reisekostenunterstützung von 25 Euro. Dazu erhalten die Gesellen ein Siegel als Eintrag in das Wanderbuch.

Wir hoffen, dass noch viele junge Gesellen an dieser alten Tradition festhalten werden und würden uns über zukünftige Besuche in der Kreishandwerkerschaft Hof, sehr freuen.

 

(v.l.n.r: Geschäftsstellenmitarbeiter Dieter Heinz, Jule fremde freireisende Raumausstatterin, Caro fremde freireisende Friseurin und Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hof, Torsten Leucht)

 

 

 

 

Hof – In den Räumen der Kreishandwerkerschaft Hof waren Klaus Adelt (MdL) und Patrick Leitl (Vorsitzender der SPD Hof) zu einem Gespräch über die Fleischindustrie und Ihr Verhältnis zum Handwerk zu Gast. Gastgeber waren Kreishandwerksmeister Christian Herpich und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hof, Torsten Leucht. Man traf sich zu einem informativen Austausch zu verschiedenen Themen. Neben dem eingangs erwähnten Thema „Fleischindustrie gegen Handwerk“ war ein großer Punkt auch die Einführung neuer Kassensysteme und damit auch die neue Kassensicherungsverordnung, die in vielen Betrieben nicht gerade für Freude sorgt. Aber auch Fragen zum Mindestlohn, Antrage für Förderungen im Landtag, wo sind Überregulierung vorhanden, an welcher Stelle werden kleine Betriebe zu stark belastet, wo ist die EU bremsend, wurden erörtert. Erinnert wurde auch an einen wichtigen Termin: Geplant ist eine Bratwurstkette in Hof am 25. Juli 2020!

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