Mitglieder der Fleischer-Innung Hof-Wunsiedel haben jüngst eine Betriebsbesichtigung bei der Fa. RAPS GmbH & Co. KG in Kulmbach durchgeführt. Der Ausflug war ein gelungener Mix aus beruflicher Fortbildung und geselligem Beisammensein unter Kollegen. Nach einem kurzen „check-in“ zu den Themen Sicherheit und Hygiene ging es auch schon los. Produktionsleiter Dr. Udo Martens führte die Metzgerfamilie durch ein beeindruckendes, weltweit agierendes Unternehmen. Modernste Produktionsabläufe nach allerhöchsten Hygienestandards, eine hervorragende Logistik und das große Know How der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ließen die Teilnehmer nur so staunen.

Bei bester Laune durften die Metzger im Anschluss an die Führung noch kulinarische Leckereien aus der Genussregion Oberfranken verkosten. Bei der Brotzeit wurden noch viele interessante Fachgespräche zwischen den Raps Mitarbeitern und den Metzgern aus Hof, Wunsiedel und Selb geführt.

Abschließend bedankte sich Obermeister Christian Herpich bei der Geschäftsleitung der Fa. Raps für die Einladung und hob besonders die gute Stimmung im Unternehmen hervor. „Wir haben uns bei Ihnen sehr wohl gefühlt, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben uns dies beim Rundgang mit einem Lächeln bestätigt“.   

Raps

Die Kreishandwerkerschaft Hochfranken spricht nach altem Brauch 54 Lehrlinge frei. Christian Herpich erhebt die Absolventen in den Gesellenstand.

Mehr als 200 Besucher haben zusammen mit den Junggesellen in der Freiheitshalle deren Ehrentag gefeiert. Kreishandwerksmeister Christian Herpich eröffnete die Freisprechungsfeier mit einem Zitat Johann Wolfgang von Goethe, das besagt: "Erfolg hat drei Buchstaben TUN!". Herpich bezeichnete den erfolgreichen Abschluss der Lehrzeit als tragende Säule für einen anspruchsvollen Beruf. "Sie haben in den vergangenen Ausbildungsjahren viel getan, um dieses erste Ziel in Ihrer beruflichen Laufbahn zu erreichen", lobte Herpich das Engagement der 54 frischgebackenen Gesellen. "Sie haben jetzt die Chance, die Zukunft mitzugestalten und die Welt mit ihrem Können und Ideen schöner zu machen."

Der Kreishandwerksmeister machte deutlich, welchen Wert der "Gesellenbrief in der Tasche für die Besitzer bedeuten kann". Er verwies auf Studien, die belegten, dass in den kommenden Jahren in erster Linie gut ausgebildete Fachkräfte am Arbeitsmarkt gefragt seien. Dabei sei der Bedarf an beruflich Qualifizierten bedeutend höher als der an Hochschulabgängern. Deshalb sei es das Ziel aller Beteiligten, die Ausbildung im Handwerk besser, attraktiver und moderner zu gestalten. "Gerade in Hof stehen wir vor der Umsetzung eines Meilensteins. Die Handwerkskammer investiert in die Modernisierung des Berufsbildungs- und Technologiezentrums 17 Millionen Euro, um ein attraktives Ausbildungszentrum für das gesamte Handwerk in Oberfranken zu schaffen."

Zu diesem Thema unterstützte auch Thomas Zimmer, der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, die Zukunftsprognosen seines Vorredners: "Deutschlandweit fehlen bereits jetzt 250 000 Handwerker, in Oberfranken suchen die Betriebe zurzeit rund 20 000 Fachkräfte - Tendenz steigend." Deshalb sei die Entscheidung der Junggesellen für eine Ausbildung richtig gewesen, denn "Handwerk bietet Möglichkeiten zur Umsetzung von Visionen in einer großen Vielfalt - kurzum Handwerk macht Sinn". Für die jungen Fachkräfte sei der Ausbildungsabschluss ein erster Teil des persönlichen Weges. "Jetzt ist es wichtig, dass Sie einfach dranbleiben - lebenslanges Lernen wird Sie permanent begleiten, denn gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung entwickelt sich die Arbeitswelt schneller denn je. Er motivierte die Absolventen, die Meisterqualifikation zu planen. "Die Politik hat gerade für einige Berufe die Meisterpflicht wieder aktiviert", lobte Zimmer aktuelle Entscheidungen. "Das ist sinnvoll, denn unser duales Ausbildungssystem ist spitze." Am Ende seiner Festrede appellierte der Präsident an die neuen Fachkräfte: "Brennen Sie für Ihr Handwerk und bleiben Sie unserer Region treu."

Der Hofer Bürgermeister Eberhard Siller machte deutlich, welche Bedeutung das Handwerk für die Region einnehme: "Mit Ihrer Ausbildung stärken Sie die Betriebe der heimischen Wirtschaft." Er erinnerte an Zeiten, in denen es für Junggesellen schwierig war, nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz zu finden. "Das ist heute anders. Die meisten Unternehmen suchen dringend Nachwuchs", freute sich Siller über eine positiv zu bewertende Situation. Die stellvertretenden Landräte aus Hof und Wunsiedel, Hans-Peter Baumann und Roland Schöffel, freuten sich über die "richtige Berufswahl der Junghandwerker". Baumann appellierte an die Absolventen, in Hochfranken zu bleiben und die Vorzüge der Heimat zu nutzen. Schöffel ergänzte diesen Appell mit einem spaßigen Vergleich: "Der Euro ist bei uns 1,30 Euro wert, in München liegt er bei gerade mal 70 Cent."

Nach einer nachdenklich stimmenden Rede von Pfarrer Hans-Christian Glas über die Verbindung von Handwerk und Kirche dankte Ingo Herold als Prüfungsbester mit einem launigen Beitrag den Betrieben, Lehrern und Kollegen für eine hochwertige Ausbildung und viel Geduld: "Keine Frage war Ihnen zu doof, im Ergebnis können Sie uns nach einer vernünftigen Ausbildung guten Gewissens auf die Kundschaft loszulassen."

Die Prüfungsbesten erhielten Geschenke. Unser Bild zeigt (von links): Kreishandwerksmeister Christian Herpich, Tobias Ruppel (Note 2,0, Firma Frank Müller Röslau), Ingo Herold (1,7, Firma Brehm, Hof), Jan Dürrschmidt (2,0, Firma AS-Bau, Hof), Marcel Ankenbrand (1,85, Firma Karl Roth, Wunsiedel), Torsten Leucht und Handwerkskammer-Präsident Thomas Zimmer.

Bericht/Foto: Faltenbacher  

 

 

 

Das Handwerk in Deutschland hat ein massives Problem: Während die Umsätze steigen und die Auftragsbücher voll sind, wollen viel zu wenige Menschen einen handwerklichen Beruf erlernen. Früher war das einmal anders und das Handwerk leidet heute mehr denn je unter dem Fachkräftemangel, trotz der vollen Auftragsbücher und eines Baubooms. Um diesen Trend entgegenzuwirken, wird viel getan. Eine Aktion fand diese Woche statt:

In Feilitzsch stellten sich am Mittwoch, den 15.05.19 16 Betriebe aus der Region dem Nachwuchs vor. An der Grund- und Mittelschule Bayerisches Vogtland informierten sie den ganzen Tag über die Karrieremöglichkeiten im Handwerk. Dabei wurden die Schüler selbst aktiv, anstatt sich Vorträge anzuhören. Sie konnten mit Hand anlegen und hatten die Gelegenheit Meister und Gesellen der Betriebe selbst ansprechen. Bereitwillig gaben diese Hilfestellung bei handwerklichen Tätigkeiten und beantworteten alle Fragen.

Den Handwerkertag gab es in Feilitzsch heuer das erste Mal, aber bestimmt nicht zum letzten Mal. Die gelungene und alles andere als trockene Veranstaltung wird bestimmt wiederholt werden.

Angesichts der Wachstumsraten in krisenfesten Branchen wie Bauwesen & Co. sowie den durchaus vorhandenen Möglichkeiten zur persönlichen Weiterbildung gilt der erste Teil unsere Überschrift vielleicht doch: „Handwerk hat goldenen Boden.“

 

 

 

 

 

 

 

Hervorragende Ergebnisse erbrachte die Brotprüfung der Backbetriebe der Bäcker-Innung Hof.

An 2 Tagen standen verschiedene Brotsorten und Semmeln auf dem Prüfstand des professionellen Qualitätsprüfers Manfred Stiefel aus Berlin.

Dabei vergab er für Brot 14 x und für Brötchen 7 x „sehr gut“ und für 14 Brote und 4 Brötchen „gut“.

Dies zeigt die hohe Qualität der inhabergeführten Innungsbäckereien in Hof und im Landkreis.

Einen Pressebericht sehen Sie auch hier.

Einen „energetischen Neustart“ kann die Innung für Elektro- und Informationstechnik Hof vermelden: Mit Bernd Birke hat sie einen neuen stellvertretenden Obermeister.

Die Mitglieder der Innung haben im Rahmen Ihrer Jahreshauptversammlung, die in den Räumen der Kreishandwerkerschaft Hochfranken stattfand, einen neuen Stellvertreter des Obermeisters gewählt.

Startschuss für die Amtszeit des neuen stellvertretenden Obermeisters war die Wahl am 09. Mai 2019. Mit großer Unterstützung wurde Herr Bernd Birke gewählt. Herr Birke ist Geschäftsführer der Firma Birke Elektroanlagen GmbH in Wunsiedel und konnte bereits als langjähriges Mitglied der Innung viel Erfahrung im Ehrenamt sammeln. Gleich nach der Wahl wurden dann auch schon die verschiedensten Sachthemen besprochen und diskutiert, sowie die Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit festgelegt.

Die Innung für Elektro- und Informationstechnik und die Kreishandwerkerschaft Hof wünschen Herrn Bernd Birke viel Erfolg, starke Nerven und immer eine glückliche Hand bei allen anstehenden Aufgaben! Gleichzeitig bedanken wir uns bei allen Mitgliedern für ihre tolle Arbeit!

Nachstehend einige Eindrücke von der diesjährigen Jahreshauptversammlung:

 

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