Sieben Auszubildende zum Feinwerkmechaniker des Kurses 23 der Bundeswehr wurden am 30.01.2020 in der General-Hüttner-Kaserne Hof feierlich von den Pflichten des Lehrvertrags freigesprochen.

Zwei Absolventen konnten auf Grund Ihrer hervorragenden Leistungen in der Ausbildung ausgezeichnet werden.

Die Bundeswehr benötige gleichermaßen engagierte, motivierte und belastbare Mitarbeiter, wurde von Ihren Ausbildern hervorgehoben. Durch ihre Abschlüsse hätten sich die Absolventen in eine tolle Position für ihre weitere Karriere gebracht – und man kann sicher sein, dass Sie Ihre Qualitäten auch in ihren künftigen Tätigkeiten zeigen würden.

Auch die Kreishandwerkerschaft Hochfranken schließt sich diesen Worten an und wünscht den Absolventen für Ihren weiteren privaten und beruflichen Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Bericht/Bilder: Lothar Faltenbach

Die Kreishandwerkerschaft Hochfranken zeichnet Unternehmer mit dem Goldenen Meisterbrief aus. Sie sind seit mindestens 30 Jahren selbstständig in ihren Betrieben tätig.

Das Ansehen des Handwerks ist weiter gestiegen. Mit dieser Feststellung und einem Zitat des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger, der diesen Wirtschaftszweig als "neue High Society der Gesellschaft" bezeichnete, würdigte Thomas Zimmer, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, die Lebensleistung der 18 erfahrenen Meister. Sie waren zur Verleihung des Goldenen Meisterbriefs aus den Landkreisen Hof und Wunsiedel gekommen. Im feierlichen Rahmen des Restaurants "Zum Kreuzstein" in Hof eröffnete der Pianist Stefan Pohl den Festakt am Flügel.

In seiner Festrede lobte Zimmer das jahrzehntelange Engagement der "goldenen" Meister und nannte sie Stützen der Wirtschaft. "Ohne ihre jahrelange engagierte und aufrichtige Arbeit wäre die Gesellschaft nicht da, wo wir heute sind", bekräftigte der Handwerkskammer-Präsident seine Forderung für den Erhalt des Qualifikationssystems. "Wir brauchen Handwerksmeister, um die Zukunft der Branche und der gesamten Wirtschaft besser gestalten zu können", betonte Thomas Zimmer. Er richtete sich an die erfahrenen Handwerksmeister im Festsaal und blickte auf deren anerkennenswerte Lebensleistung zurück: "Sie alle haben das 65. Lebensjahr erreicht und Ihren Betrieb viele Jahre souverän durch Höhen und Tiefen geführt, Veränderungen bewältigt und Zukunft gestaltet." Insbesondere wenn es um gezielte Nachwuchsförderung gehe, sei der "Meistertitel das Kernstück unserer dualen Ausbildung, um die uns weltweit viele Länder beneiden".

Zusammen mit Kreishandwerksmeister Christian Herpich und Torsten Leucht, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, überreichte der Präsident die Goldenen Meisterbriefe. "Sie haben Arbeitsplätze geschaffen und junge Menschen auf ihr Berufsleben vorbereitet", sagte Zimmer. Nachwuchs zu gewinnen, sei zurzeit die größte Herausforderung. "95 Prozent aller Ausbildungsverträge werden in Meisterbetrieben geschlossen", betonte Zimmer und verwies gleichzeitig auf "alarmierende Zahlen", die sich vor dem Hintergrund des bevorstehenden Nachwuchskräftemangels entwickelten. "Wir müssen alles unternehmen, um die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung in die Köpfe von Schülern und deren Eltern zu bringen", betonte Zimmer. Christian Herpich erinnerte daran, dass 40 Prozent der Betriebsinhaber älter als 56 Jahre seien, "wir brauchen in den nächsten 15 Jahren qualifizierte Nachfolger."

Nur wer bereits 30 Jahre ununterbrochene selbstständige Tätigkeit vorweisen kann, werde mit dem Goldenen Meistertitel ausgezeichnet, betonte Christian Herpich in seiner Ansprache. Wie sehr die neuen "goldenen" Meister mit ihren Berufen verbunden sind, zeige sich an den alten Riten und Traditionen der Handwerkskammer, die auch bei der Verleihung der Meisterbriefe zutage treten. "Erst kommt ein Trinkspruch, dann der Schluck aus dem Kelch, und erst danach erhalten Sie Ihre Urkunde", erklärte Herpich, bevor er die Ehrendokumente überreichte. Passend zu ihren Berufen hatten viele Jubilare einen traditionellen Spruch ihrer jeweiligen Profession parat und sorgten so bei den Anwesenden für nachdenkliche, aber auch lustige Momente. Mit Stolz verwies der Kreishandwerksmeister auf gelebte Traditionen, die in vielen oberfränkischen Betrieben eine große Rolle spielen würden.

Nach Grußworten des Landtagsabgeordneten Klaus Adelt, des Hofer Oberbürgermeisters Harald Fichtner, des Hofer Landrats Oliver Bär und Johanne Arzberger als Vertreterin des Wunsiedler Landkreises, beglückwünschte Dekan Günther Saalfrank die frischgebackenen "goldenen" Meister und ging auf die Zusammenarbeit von Kirche und Handwerk ein. "Martin Luther bezeichnet die Arbeit der Handwerker als Gottesdienst im Alltag", zitierte der Dekan Luther.

 

Die Goldenen Meister

Werner Bischof, Helmbrechts (Heizungsbauer), Jürgen Brandler, Marxgrün (Bäcker), Johannes Frank, Naila (Dachdecker), Robert Fuhrmann, Rehau (Maschinenbau), Kurt Gintenreiter, Wunsiedel (Bodenleger), Horst Herold, Höchstädt (Schreiner), Eberhard Kreil, Konradsreuth, (Zimmerer), Edgar Müller, Weißenstadt (Kälteanlagenbauer), Günter Rußner, Hof (Klempner), Reinhard Ruth, Feilitzsch (Radio- und Fernsehtechniker), Michael Schnabel, Marktredwitz (Zahntechniker), Horst Schwenk, Selb, (Radio- und Fernsehtechniker), Carl Rudolf Sievert, Marktredwitz (Diplom-Ingenieur), Roland Tejkl, Döhlau (Maurer, Betonbauer), Arthur Weber, Schwarzenbach am Wald (Bäcker), Helmut Wülferth, Konradsreuth (Schreiner), Rudolf Zimmermann, Münchberg, (Gas- und Wasserinstallateur), Werner Ebert, Hof (Zahntechniker).

Weiter Eindrücke der Feier:

 

Fast schon zum Jahresende führte die traditionelle Innungsfahrt der Metall-Innung Selb-Wunsiedel in das Stahlwerk Unterwellenborn nach Thüringen. Das hochmoderne Unternehmen, als Vertreter der traditionellen Schwerindustrie, hat sich am Standort Unterwellenborn, nahe Saalfeld, zu einem Vorreiter für Nachhaltigkeit entwickelt.

Das Werk produziert jährlich mehr als 900.000 t Stahl. Hauptsächlich ist es Stahl in Form von Profilen und von hoher Güte. So stellt das Werk Stahl her, der bei Niedrigtemperaturen von bis zu -50 °C seine mechanischen Eigenschaften bewahrt, oder warmfesten Stahl, der in Kraftwerken zum Einsatz kommt, um 40 Jahre lang Dauerbelastungen von 400 °C zu trotzen.

Am Nachmittag besuchten die Innungsmitglieder die Saalfelder Feengrotten. Diese gelten als „Thüringens Wunder tief im Berg“. Sie entstanden aus einem ehemaligen Bergwerk und ziehen heute als die „farbereichsten Schaugrotten der Welt“ zahlreiche Besucher aus aller Welt an.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, so wurde auf der Rückfahrt noch ein Stop in der Gustav-Hütte in Regnitzlosau eingelegt. An einem vielfältigen Pizza- und Salatbuffet konnten sich die Teilnehmer ausgiebig stärken.

 

Die Mitglioeder vor dem Stahlwerk

Vor der Grotte

(Bericht/Quelle: Michael Göbel)

Im Rahmen der jährlichen Betriebsfeier wurden verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Metzgerei Herpich für ihre langjährige Treue zum Unternehmen ausgezeichnet.

An insgesamt acht Jubilare konnten die Geschäftsführer Alexandra, Stephan und Christian Herpich die Ehrenurkunde der Handwerkskammer für Oberfranken für eine Betriebszugehörigkeit von zehn bis 25 Jahre überreichen. Die Freude und der Stolz darüber ist den Geehrten deutlich ins Gesicht geschrieben. Das fast vollständig anwesende Team der Hofer Traditionsmetzgerei freute sich mit ihnen. So viele Jahre in ein und dem selben Unternehmen tätig zu sein, ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, weshalb Mitarbeiter sowie Geschäftsführung sehr stolz auf diese Auszeichnung sein können.

Während des offiziellen Teils der Feierstunde gab Christian Herpich einen Rückblick, eine Vorschau und einen Einblick auf die Herausforderungen, denen sich die Branche zukünftig stellen muss. „2019 war für uns ein erfolgreiches Jahr. Mit eurer aller Unterstützung werden wir auch 2020 gut meistern. Eines der wichtigsten Ziele für dieses Jahr wird wohl die pünktliche Fertigstellung unseres Filialumbaus in der Gabelsbergerstaße mit Neueröffnung am 2. April sein.“

Geschäftsführerin Alexandra Herpich betonte den Teamgeist und den Zusammenhalt im Betrieb, sprach aber auch über Verbesserungsmöglichkeiten, die im Jahr 2020 angegangen werden sollen. Geschäftsführer Stephan Herpich informierte anschließend noch zum Thema ‑„Hygiene“ sowie dem Infektionsschutzgesetz nach § 43. Im Anschluss konnte ausgiebig gefeiert werden. Die gute Stimmung im Unternehmen war hier deutlich zu erkennen.

 Bildunterschrift von links nach rechts:

Christian Herpich, Alexandra Herpich, Wolfgang Findeiß (10 Jahre), Kerstin Ganzmüller (10 Jahre), Andrea Schulz (15 Jahre), Ivonne Frenkel (10 Jahre), Tanja Machacek (15 Jahre) Sonja Baronius (10 Jahre), Rilana Rappsilber (10 Jahre), Stephan Herpich. Auf dem Bild fehlt die Jubilarin Heike Grüner (25 Jahre)  

Bildherkunft: Herpich

 

Aus der Frankenpost Hof vom 05.12.2019 / Bericht von Lothar Faltenbacher

Überdurchschnittlich gut fallen die Bewertungen beim Stollentest in Naila aus.

Zehn von 17 Varianten erhalten die volle Punktzahl. Manfred Stiefel ist Lebensmittelprüfer des Deutschen Brotinstituts, kommt aus Weinheim und ist schwer zufrieden: „Die Qualität der Stollen der Innung Hof-Marktredwitz ist hervorragend.“

Zum Stollentest in Naila hatten die teilnehmenden Bäckereien 17 Variationen vorgelegt; zehn erreichten die volle Punktzahl und damit das Qualitätsurteil „Sehr gut“. Für die Spitzenergebnisse erhielten die Stollenbäcker aus der Hand des Qualitätsprüfers das Prädikat Gold. Sieben Stollen erhielten Silber. Dies sei, sagte der Fachmann, ein überdurchschnittliches Ergebnis im Vergleich mit den anderen Regionen, die er auf seiner zweimonatigen Stollen-Tour durch Süddeutschland bewertet.

Stiefel ist in jedem Jahr mit seinem Koffer-Labor unterwegs, um die Qualität der Stollen zu überprüfen. So kommt der Profi in den Genuss, Jahr für Jahr etwa 1000 verschiedene Stollen zu vergleichen und zu bewerten. Die teilnehmenden Innungsbetriebe um Obermeister Harald Friedrich brachten ihr feines Weihnachtsgebäck im Rahmen des Nailaer Rupperichmarktes ins Nailaer Modehaus Pöpperl zur Begutachtung. Dort stellten die Inhaber Silke und Ralph Spitzner einen Bereich zur Verfügung, in dem sich der Lebensmittelprüfer mit seinen Geräten niederlassen konnte.

Manfred Stiefel konnte sich mit diesem recht ungewöhnlichen Arbeitsplatz schnell anfreunden. Neugierigen Modehauskunden gab er gerne Auskunft zur richtigen Zubereitung eines edlen Stollens. Interessant war für viele Kunden auch, nach welchen Kriterien der Lebensmittelprüfer die süßen Prachtstücke bewertet: „Wir testen das Gebäck auf Geruch und Geschmack. Natürlich spielen auch Form und Aussehen sowie Oberflächen- und Krusteneigenschaft eine Rolle bei der Beurteilung“, erzählte Stiefel.

Der Experte erklärte weiter, dass der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks bereits vor mehr als 45 Jahren eine Qualitätsprüfung als freiwillige Selbstkontrolle ins Leben gerufen hat. Bei der Prüfung, an der jeder selbstständige Bäcker als Mitglied einer Innung teilnehmen kann, werden die Stollen nach einem festen System bewertet. Nach Abschluss seiner Tests überreichte Stiefel zusammen mit Innungsobermeister Harald Friedrich die Urkunden an die erfolgreichen Stollenbäcker.

Stollentester Manfred Stiefel (vorne sitzend) überreicht die Zertifikate für die ausgezeichneten Backwerke. Im Bild (von links) Ralph Spitzner, Klaus Popp, Silke Spitzner vom Modehaus Pöpperl, Karin und Harald Friedrich, Barbara und Frank Purucker mit Sohn Magnus und Torsten Leucht, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Foto: Spindler

Die Gewinner

Folgende Bäckereien haben für die Qualität ihre Stollen Auszeichnungen erhalten: Bäckerei Brandler, Marxgrün, Bäckerei Purucker, Helmbrechts, Bäckerei Friedrich, Straßdorf und Bäckerei Popp, Selb.

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