Fast schon zum Jahresende führte die traditionelle Innungsfahrt der Metall-Innung Selb-Wunsiedel in das Stahlwerk Unterwellenborn nach Thüringen. Das hochmoderne Unternehmen, als Vertreter der traditionellen Schwerindustrie, hat sich am Standort Unterwellenborn, nahe Saalfeld, zu einem Vorreiter für Nachhaltigkeit entwickelt.

Das Werk produziert jährlich mehr als 900.000 t Stahl. Hauptsächlich ist es Stahl in Form von Profilen und von hoher Güte. So stellt das Werk Stahl her, der bei Niedrigtemperaturen von bis zu -50 °C seine mechanischen Eigenschaften bewahrt, oder warmfesten Stahl, der in Kraftwerken zum Einsatz kommt, um 40 Jahre lang Dauerbelastungen von 400 °C zu trotzen.

Am Nachmittag besuchten die Innungsmitglieder die Saalfelder Feengrotten. Diese gelten als „Thüringens Wunder tief im Berg“. Sie entstanden aus einem ehemaligen Bergwerk und ziehen heute als die „farbereichsten Schaugrotten der Welt“ zahlreiche Besucher aus aller Welt an.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, so wurde auf der Rückfahrt noch ein Stop in der Gustav-Hütte in Regnitzlosau eingelegt. An einem vielfältigen Pizza- und Salatbuffet konnten sich die Teilnehmer ausgiebig stärken.

 

Die Mitglioeder vor dem Stahlwerk

Vor der Grotte

(Bericht/Quelle: Michael Göbel)

Aus der Frankenpost Hof vom 05.12.2019 / Bericht von Lothar Faltenbacher

Überdurchschnittlich gut fallen die Bewertungen beim Stollentest in Naila aus.

Zehn von 17 Varianten erhalten die volle Punktzahl. Manfred Stiefel ist Lebensmittelprüfer des Deutschen Brotinstituts, kommt aus Weinheim und ist schwer zufrieden: „Die Qualität der Stollen der Innung Hof-Marktredwitz ist hervorragend.“

Zum Stollentest in Naila hatten die teilnehmenden Bäckereien 17 Variationen vorgelegt; zehn erreichten die volle Punktzahl und damit das Qualitätsurteil „Sehr gut“. Für die Spitzenergebnisse erhielten die Stollenbäcker aus der Hand des Qualitätsprüfers das Prädikat Gold. Sieben Stollen erhielten Silber. Dies sei, sagte der Fachmann, ein überdurchschnittliches Ergebnis im Vergleich mit den anderen Regionen, die er auf seiner zweimonatigen Stollen-Tour durch Süddeutschland bewertet.

Stiefel ist in jedem Jahr mit seinem Koffer-Labor unterwegs, um die Qualität der Stollen zu überprüfen. So kommt der Profi in den Genuss, Jahr für Jahr etwa 1000 verschiedene Stollen zu vergleichen und zu bewerten. Die teilnehmenden Innungsbetriebe um Obermeister Harald Friedrich brachten ihr feines Weihnachtsgebäck im Rahmen des Nailaer Rupperichmarktes ins Nailaer Modehaus Pöpperl zur Begutachtung. Dort stellten die Inhaber Silke und Ralph Spitzner einen Bereich zur Verfügung, in dem sich der Lebensmittelprüfer mit seinen Geräten niederlassen konnte.

Manfred Stiefel konnte sich mit diesem recht ungewöhnlichen Arbeitsplatz schnell anfreunden. Neugierigen Modehauskunden gab er gerne Auskunft zur richtigen Zubereitung eines edlen Stollens. Interessant war für viele Kunden auch, nach welchen Kriterien der Lebensmittelprüfer die süßen Prachtstücke bewertet: „Wir testen das Gebäck auf Geruch und Geschmack. Natürlich spielen auch Form und Aussehen sowie Oberflächen- und Krusteneigenschaft eine Rolle bei der Beurteilung“, erzählte Stiefel.

Der Experte erklärte weiter, dass der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks bereits vor mehr als 45 Jahren eine Qualitätsprüfung als freiwillige Selbstkontrolle ins Leben gerufen hat. Bei der Prüfung, an der jeder selbstständige Bäcker als Mitglied einer Innung teilnehmen kann, werden die Stollen nach einem festen System bewertet. Nach Abschluss seiner Tests überreichte Stiefel zusammen mit Innungsobermeister Harald Friedrich die Urkunden an die erfolgreichen Stollenbäcker.

Stollentester Manfred Stiefel (vorne sitzend) überreicht die Zertifikate für die ausgezeichneten Backwerke. Im Bild (von links) Ralph Spitzner, Klaus Popp, Silke Spitzner vom Modehaus Pöpperl, Karin und Harald Friedrich, Barbara und Frank Purucker mit Sohn Magnus und Torsten Leucht, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Foto: Spindler

Die Gewinner

Folgende Bäckereien haben für die Qualität ihre Stollen Auszeichnungen erhalten: Bäckerei Brandler, Marxgrün, Bäckerei Purucker, Helmbrechts, Bäckerei Friedrich, Straßdorf und Bäckerei Popp, Selb.

Herbstversammlung 2019: Bisheriger Stellvertreter löst langjährigen Obermeister Ronald Kemnitzer ab:

Anlässlich der Herbstversammlung am 12.11.2019 der Innung für Klempner-, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Hof fanden Nachwahlen in der Spitze der Innung statt.

Aus den Vorschlägen stand Herr Michael Hein zur Wahl. In einer geheimen Abstimmung wählten die Mitglieder ihn zum neuen Obermeister. Zu seinem Stellvertreter wurde Herr Marco Kemnitzer gewählt.

In einer kurzen Laudatio wurde Ronald Kemnitzer für sein ehrenamtliches Engagement in der Innung großer Dank ausgesprochen.

Er begann seine Ausbildung zum Flaschner- und Installateur im Jahr 1966 im väterlichen Betrieb. Im Jahr 1978 legte er die Meisterprüfung bei der Handwerkskammer für Oberfranken in Bayreuth ab. Am 07.02.1990 übernahm er den Betrieb.

Ein großer Dank wurde ihm für sein ehrenamtliches Engagement in der Innung ausgesprochen. So wurde er im Jahr 1999 zum stellvertretenden Obermeister und am 26.04.2001 zum Obermeister gewählt. Seit 2003 darüber hinaus noch Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft Hochfranken.

Neben den Ämtern in der Innung sowie in der Kreishandwerkerschaft Hochfranken war er auch ordentliches Mitglied in der Vollversammlung der Handwerkskammer für Oberfranken in Bayreuth. Gleichzeitig war er als Vorsitzender im Rechnungsprüfungsausschuss, sowie als Stellvertreter im Berufsbildungsausschuss eingesetzt.

Aufgrund seines außergewöhnlichen Engagements wurde Ronald Kemnitzer mit der Ehrennadel mit Silberkranz des Fachverbandes geehrt. Im Jahr 2016 erhielt er den Goldenen Meisterbrief und wurde am 4.12.2017 zum Ehrenmeister des Handwerks ernannt.

 

Auf dem Bild zu sehen ist die Vorstandschaft der SHK Innung Hof mit (von oben links) Matthias Porsch, Michael Kemnitzer, Michael Ebert, Andreas Sell, Siegfried und Thomas Münzer, der bisherige Obermeister Ronald Kemnitzer, neuer Obermeister Michael Hein (vorne rechts) und neuer stellvertretender Obermeister Marco Kemnitzer (vorne links).

Aus aktuellem Anlass:

Am 01. Januar 2020 tritt mit dem "Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen" eine Verschärfung der Einzelaufzeichnungspflicht für elektronische Kassensysteme (GoBD) in Kraft. Wir verschaffen Ihnen Klarheit über die neuen Anforderungen – insbesondere die erweiterte Datenspeicherung – und informieren Sie, wie Sie Ihre Kassensysteme rechtzeitig aufrüsten können: 

Aussteller werben bei der Ausbildungsmesse in der Hofer Freiheitshalle um Personal. An vielen Ständen war es möglich, sich praktisch am Wunschberuf zu versuchen.

Lesen Sie hier den ganzen Bericth der Frankenpost Hof:

https://www.frankenpost.de/region/hof/Unternehmen-stellen-sich-Schuelern-vor;art83415,6991569

Bericht/Foto: Frankenpost Hof, Andreas Rau

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