Wir haben vom 03. - 14. August 2020 Betriebsurlaub.

Ab dem 17. August sind wir wieder für Sie da.

Drei „Fremde freireisende“ Wandergesellen waren bei uns zu Besuch in der Kreishandwerkerschaft Hof. Zwei davon, Jule fremd freisende Raumausstatterin aus Rostock und Caro fremd freireisende Friseurin aus Garmisch-Partenkirchen, haben uns ein wenig von Ihren Beweggründen erzählt, die Reise, die 3 Jahre und einen Tag dauert, auf sich zu nehmen. Übrigens wird der Nachname des Freireisenden in diesem Fall, durch die Bezeichnung „fremd reisende“ und der Berufsbezeichnung ersetzt.

Wichtig sind den Gesellen vor allen, das Bräuche und Gewohnheiten des Handwerks erhalten bleiben. Auch das Einstehen für das eigene Handwerk sind ein wichtiger Beweggrund für diese Reise, wie Jule betont. „Wir sind eine über Jahrhunderte gewachsene zünftige Gemeinschaft, die alte Traditionen des Handwerks pflegt und fortführt, mit dem Gedanken, das gesellschaftliche Miteinander zu fördern, das fachliche Können auszubauen und die eigene Persönlichkeit zu stärken!“ Darum sollte diese Tradition des Gesellenwanderns auch erhalten bleiben und an die folgenden Generationen weitergegeben werden. Denn die zünftige Wanderschaft ist heute so aktuell wie vor hunderten von Jahren!

Handwerksgesellen, die sich auf Wanderschaft befinden und ein Wanderbuch haben, erhalten beim Besuch der Kreishandwerkerschaft Hof eine einmalige Reisekostenunterstützung von 25 Euro. Dazu erhalten die Gesellen ein Siegel als Eintrag in das Wanderbuch.

Wir hoffen, dass noch viele junge Gesellen an dieser alten Tradition festhalten werden und würden uns über zukünftige Besuche in der Kreishandwerkerschaft Hof, sehr freuen.

 

(v.l.n.r: Geschäftsstellenmitarbeiter Dieter Heinz, Jule fremde freireisende Raumausstatterin, Caro fremde freireisende Friseurin und Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hof, Torsten Leucht)

 

 

 

 

Hof – In den Räumen der Kreishandwerkerschaft Hof waren Klaus Adelt (MdL) und Patrick Leitl (Vorsitzender der SPD Hof) zu einem Gespräch über die Fleischindustrie und Ihr Verhältnis zum Handwerk zu Gast. Gastgeber waren Kreishandwerksmeister Christian Herpich und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hof, Torsten Leucht. Man traf sich zu einem informativen Austausch zu verschiedenen Themen. Neben dem eingangs erwähnten Thema „Fleischindustrie gegen Handwerk“ war ein großer Punkt auch die Einführung neuer Kassensysteme und damit auch die neue Kassensicherungsverordnung, die in vielen Betrieben nicht gerade für Freude sorgt. Aber auch Fragen zum Mindestlohn, Antrage für Förderungen im Landtag, wo sind Überregulierung vorhanden, an welcher Stelle werden kleine Betriebe zu stark belastet, wo ist die EU bremsend, wurden erörtert. Erinnert wurde auch an einen wichtigen Termin: Geplant ist eine Bratwurstkette in Hof am 25. Juli 2020!

Dachdecker-Innung warnt vor unseriösen Haustür-Geschäften

Seit geraumer Zeit sind im Großraum Hof – Wunsiedel unseriös arbeitende Handwerker (auch als „Dach-Haie“ bezeichnet) aktiv. „Ihr Ziel ist es auf jeden Fall nicht, Dachreparaturen fachgerecht auszuführen“, fasst Torsten Leucht, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hochfranken, zusammen. Fast täglich erreichen ihn und Friedrich Gölkel, Obermeister der Dachdecker-Innung Hof – Wunsiedel, Anrufe von geschädigten Hausbesitzern. 

„Die ausgeführten Arbeiten haben wenig mit dem für solche Leistungen vorgeschriebenen Fachregelwerk des Dachdeckerhandwerks zu tun“, so Friedrich Gölkel. Mit anderen Worten: Das Dach ist nach der „Reparatur“ durch solche Handwerkerkolonnen möglicherweise in einem schlechteren Zustand als zuvor.

Besonders dreist geht eine andere „Drücker-Kolonne“ vor: Sie geben sich als Mitarbeiter existierender Dachdeckerbetriebe aus und fordern eine Vorauszahlung in bar. Und mit dem Geld verschwinden sie spurlos, ohne eine einzige Leistung erbracht zu haben. Torsten Leucht von der Kreishandwerkerschaft dazu: „Grundsätzlich sind Angebote an der Haustüre nicht strafbar. Allerdings sollte sich jeder Hausbesitzer auch darüber im Klaren sein, dass solche Anbieter bei mangelhafter Ausführung dann oft nicht mehr auffindbar sind“. “Gesetzlich steht jedem Auftraggeber bei Haustürgeschäften auch ein zweiwöchiges Widerrufsrecht zu. „Das wird jedoch von unseriösen Anbietern ausgehebelt, wenn sie sofort mit ihren Arbeiten beginnen“, weiß Dachexperte Gölkel.

Der Rat von Kreishandwerkerschaft und Dachdecker-Innung daher: Vor einer Auftragserteilung immer Vergleichsangebote einholen und sich niemals zur übereilten Auftragserteilung drängen lassen. Sollten die „Anbieter“ dies nicht akzeptieren, sollte sofort die Polizei angerufen werden. Wer bereits solche dubiosen Angebote angenommen hat oder auch angesprochen wurde, kann sich an die Kreishandwerkerschaft Hochfranken wenden (Tel. 09281-734075). Hier werden solche Informationen gesammelt und – auf Wunsch auch anonymisiert – an die Polizei weitergegeben, um deren Ermittlungen zu unterstützen.

Bundesweit ist übrigens eine starke Zunahme der Aktivitäten unseriöser Handwerkerkolonnen zu beobachten. „Dies könnte im Zusammenhang mit der aufgrund von Homeoffice und Kurzarbeit vermehrten Präsenz von Hausbesitzern zuhause zu tun haben“, vermutet Torsten Leucht.

Wir sind wieder für Sie da – Öffnung unserer Geschäftsstelle für den Parteiverkehr

Nach der Schließung unserer Geschäftsstelle für die Öffentlichkeit als Schutzmaßnahme vor Infektionen mit dem Corona-Virus, können Sie uns ab dem 18. Mai wieder im persönlichen Kontakt erreichen. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Auflagen, haben wir ab diesem Zeitpunkt wieder für Sie geöffnet. Unsere Mitarbeiter in der Geschäftsstelle stehen Ihnen für ein Beratungsgespräch zur Verfügung. Entsprechend der Bestimmungen im öffentlichen Raum sind dabei die Abstandsregelungen, die durch Markierungen auf dem Boden gekennzeichnet sind, einzuhalten. Weiterhin ist zudem lediglich der Aufenthalt von zwei bzw. drei Besuchern erlaubt. Zu Ihrer eigenen Sicherheit möchten wir Sie bitten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Selbstverständlich gelten die Hygiene- und Abstandsregeln auch für unsere Mitarbeiter.

Weiterhin haben wir für unsere Besucher ein Parkplatzkonzept ausgearbeitet. Dieses Konzept ist Teil unserer Maßnahmen zum Infektionsschutz. Es ist unser Anliegen, dass auch auf unserem Parkplatz unsere Kunden den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten. Wir bitten Sie deshalb, bei Besuchen dieses Konzept, das auch im Außen- und Innenbereich der Geschäftstelle ausgehängt ist, zu Ihrem Schutz zu beachten. Vielen Dank.

Parkplatzkonzept unserer Geschäftstelle

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Neue Informationen für Mitglieder!

Wenn Sie mit Mitglied der Kreishandwerkerschaft Hochfranken sind, melden Sie sich bitte mit Ihren Login-Daten an.

Im Bereich NEWS wurden neue Infos für Sie bereitgestellt!