Wir sind wieder für Sie da – Öffnung unserer Geschäftsstelle für den Parteiverkehr

Nach der Schließung unserer Geschäftsstelle für die Öffentlichkeit als Schutzmaßnahme vor Infektionen mit dem Corona-Virus, können Sie uns ab dem 18. Mai wieder im persönlichen Kontakt erreichen. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Auflagen, haben wir ab diesem Zeitpunkt wieder für Sie geöffnet. Unsere Mitarbeiter in der Geschäftsstelle stehen Ihnen für ein Beratungsgespräch zur Verfügung. Entsprechend der Bestimmungen im öffentlichen Raum sind dabei die Abstandsregelungen, die durch Markierungen auf dem Boden gekennzeichnet sind, einzuhalten. Weiterhin ist zudem lediglich der Aufenthalt von zwei bzw. drei Besuchern erlaubt. Zu Ihrer eigenen Sicherheit möchten wir Sie bitten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Selbstverständlich gelten die Hygiene- und Abstandsregeln auch für unsere Mitarbeiter.

Weiterhin haben wir für unsere Besucher ein Parkplatzkonzept ausgearbeitet. Dieses Konzept ist Teil unserer Maßnahmen zum Infektionsschutz. Es ist unser Anliegen, dass auch auf unserem Parkplatz unsere Kunden den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten. Wir bitten Sie deshalb, bei Besuchen dieses Konzept, das auch im Außen- und Innenbereich der Geschäftstelle ausgehängt ist, zu Ihrem Schutz zu beachten. Vielen Dank.

Parkplatzkonzept unserer Geschäftstelle

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Für den Teilneubau und die Umstrukturierung des Berufsbildungs- und Technologiezentrums (BTZ) Hof startet die Bauphase. In diesem Zusammenhang wird jetzt auch mit der Erstellung bzw. Veröffentlichung der Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen im bestehenden Hauptbau begonnen.

Eine Liste der aktuellen Ausschreibungen kann unter diesem Link abgerufen werden: https://www.hwk-oberfranken.de/artikel/ausschreibungen-der-handwerkskammer-fuer-oberfranken-72,1146,2290.html

Interessierte Handwerksbetriebe finden die Ausschreibungen auf der Internetseite des Staatsanzeigers (https://www.staatsanzeiger-eservices.de) unter dem Suchbegriff "BTZ Hof".

Unsere Mitgliedsbetriebe werden auch in der DHZ und im Internet über die Ausschreibungen informiert.

Auf Grund der bestehenden Vergabevorschriften können keine direkten Auskünfte gegeben werden.

Interessierten Betriebe erhalten alle Informationen auf den vorgennanten Internetseiten.

Über eine rege Beteiligung unserer heimischen Mitgliedsbetrieb freuen wir uns sehr.

 

Bericht/Bilder: Lothar Faltenbach

Die Kreishandwerkerschaft Hochfranken zeichnet Unternehmer mit dem Goldenen Meisterbrief aus. Sie sind seit mindestens 30 Jahren selbstständig in ihren Betrieben tätig.

Das Ansehen des Handwerks ist weiter gestiegen. Mit dieser Feststellung und einem Zitat des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger, der diesen Wirtschaftszweig als "neue High Society der Gesellschaft" bezeichnete, würdigte Thomas Zimmer, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, die Lebensleistung der 18 erfahrenen Meister. Sie waren zur Verleihung des Goldenen Meisterbriefs aus den Landkreisen Hof und Wunsiedel gekommen. Im feierlichen Rahmen des Restaurants "Zum Kreuzstein" in Hof eröffnete der Pianist Stefan Pohl den Festakt am Flügel.

In seiner Festrede lobte Zimmer das jahrzehntelange Engagement der "goldenen" Meister und nannte sie Stützen der Wirtschaft. "Ohne ihre jahrelange engagierte und aufrichtige Arbeit wäre die Gesellschaft nicht da, wo wir heute sind", bekräftigte der Handwerkskammer-Präsident seine Forderung für den Erhalt des Qualifikationssystems. "Wir brauchen Handwerksmeister, um die Zukunft der Branche und der gesamten Wirtschaft besser gestalten zu können", betonte Thomas Zimmer. Er richtete sich an die erfahrenen Handwerksmeister im Festsaal und blickte auf deren anerkennenswerte Lebensleistung zurück: "Sie alle haben das 65. Lebensjahr erreicht und Ihren Betrieb viele Jahre souverän durch Höhen und Tiefen geführt, Veränderungen bewältigt und Zukunft gestaltet." Insbesondere wenn es um gezielte Nachwuchsförderung gehe, sei der "Meistertitel das Kernstück unserer dualen Ausbildung, um die uns weltweit viele Länder beneiden".

Zusammen mit Kreishandwerksmeister Christian Herpich und Torsten Leucht, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, überreichte der Präsident die Goldenen Meisterbriefe. "Sie haben Arbeitsplätze geschaffen und junge Menschen auf ihr Berufsleben vorbereitet", sagte Zimmer. Nachwuchs zu gewinnen, sei zurzeit die größte Herausforderung. "95 Prozent aller Ausbildungsverträge werden in Meisterbetrieben geschlossen", betonte Zimmer und verwies gleichzeitig auf "alarmierende Zahlen", die sich vor dem Hintergrund des bevorstehenden Nachwuchskräftemangels entwickelten. "Wir müssen alles unternehmen, um die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung in die Köpfe von Schülern und deren Eltern zu bringen", betonte Zimmer. Christian Herpich erinnerte daran, dass 40 Prozent der Betriebsinhaber älter als 56 Jahre seien, "wir brauchen in den nächsten 15 Jahren qualifizierte Nachfolger."

Nur wer bereits 30 Jahre ununterbrochene selbstständige Tätigkeit vorweisen kann, werde mit dem Goldenen Meistertitel ausgezeichnet, betonte Christian Herpich in seiner Ansprache. Wie sehr die neuen "goldenen" Meister mit ihren Berufen verbunden sind, zeige sich an den alten Riten und Traditionen der Handwerkskammer, die auch bei der Verleihung der Meisterbriefe zutage treten. "Erst kommt ein Trinkspruch, dann der Schluck aus dem Kelch, und erst danach erhalten Sie Ihre Urkunde", erklärte Herpich, bevor er die Ehrendokumente überreichte. Passend zu ihren Berufen hatten viele Jubilare einen traditionellen Spruch ihrer jeweiligen Profession parat und sorgten so bei den Anwesenden für nachdenkliche, aber auch lustige Momente. Mit Stolz verwies der Kreishandwerksmeister auf gelebte Traditionen, die in vielen oberfränkischen Betrieben eine große Rolle spielen würden.

Nach Grußworten des Landtagsabgeordneten Klaus Adelt, des Hofer Oberbürgermeisters Harald Fichtner, des Hofer Landrats Oliver Bär und Johanne Arzberger als Vertreterin des Wunsiedler Landkreises, beglückwünschte Dekan Günther Saalfrank die frischgebackenen "goldenen" Meister und ging auf die Zusammenarbeit von Kirche und Handwerk ein. "Martin Luther bezeichnet die Arbeit der Handwerker als Gottesdienst im Alltag", zitierte der Dekan Luther.

 

Die Goldenen Meister

Werner Bischof, Helmbrechts (Heizungsbauer), Jürgen Brandler, Marxgrün (Bäcker), Johannes Frank, Naila (Dachdecker), Robert Fuhrmann, Rehau (Maschinenbau), Kurt Gintenreiter, Wunsiedel (Bodenleger), Horst Herold, Höchstädt (Schreiner), Eberhard Kreil, Konradsreuth, (Zimmerer), Edgar Müller, Weißenstadt (Kälteanlagenbauer), Günter Rußner, Hof (Klempner), Reinhard Ruth, Feilitzsch (Radio- und Fernsehtechniker), Michael Schnabel, Marktredwitz (Zahntechniker), Horst Schwenk, Selb, (Radio- und Fernsehtechniker), Carl Rudolf Sievert, Marktredwitz (Diplom-Ingenieur), Roland Tejkl, Döhlau (Maurer, Betonbauer), Arthur Weber, Schwarzenbach am Wald (Bäcker), Helmut Wülferth, Konradsreuth (Schreiner), Rudolf Zimmermann, Münchberg, (Gas- und Wasserinstallateur), Werner Ebert, Hof (Zahntechniker).

Weiter Eindrücke der Feier:

 

Sieben Auszubildende zum Feinwerkmechaniker des Kurses 23 der Bundeswehr wurden am 30.01.2020 in der General-Hüttner-Kaserne Hof feierlich von den Pflichten des Lehrvertrags freigesprochen.

Zwei Absolventen konnten auf Grund Ihrer hervorragenden Leistungen in der Ausbildung ausgezeichnet werden.

Die Bundeswehr benötige gleichermaßen engagierte, motivierte und belastbare Mitarbeiter, wurde von Ihren Ausbildern hervorgehoben. Durch ihre Abschlüsse hätten sich die Absolventen in eine tolle Position für ihre weitere Karriere gebracht – und man kann sicher sein, dass Sie Ihre Qualitäten auch in ihren künftigen Tätigkeiten zeigen würden.

Auch die Kreishandwerkerschaft Hochfranken schließt sich diesen Worten an und wünscht den Absolventen für Ihren weiteren privaten und beruflichen Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Im Rahmen der jährlichen Betriebsfeier wurden verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Metzgerei Herpich für ihre langjährige Treue zum Unternehmen ausgezeichnet.

An insgesamt acht Jubilare konnten die Geschäftsführer Alexandra, Stephan und Christian Herpich die Ehrenurkunde der Handwerkskammer für Oberfranken für eine Betriebszugehörigkeit von zehn bis 25 Jahre überreichen. Die Freude und der Stolz darüber ist den Geehrten deutlich ins Gesicht geschrieben. Das fast vollständig anwesende Team der Hofer Traditionsmetzgerei freute sich mit ihnen. So viele Jahre in ein und dem selben Unternehmen tätig zu sein, ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, weshalb Mitarbeiter sowie Geschäftsführung sehr stolz auf diese Auszeichnung sein können.

Während des offiziellen Teils der Feierstunde gab Christian Herpich einen Rückblick, eine Vorschau und einen Einblick auf die Herausforderungen, denen sich die Branche zukünftig stellen muss. „2019 war für uns ein erfolgreiches Jahr. Mit eurer aller Unterstützung werden wir auch 2020 gut meistern. Eines der wichtigsten Ziele für dieses Jahr wird wohl die pünktliche Fertigstellung unseres Filialumbaus in der Gabelsbergerstaße mit Neueröffnung am 2. April sein.“

Geschäftsführerin Alexandra Herpich betonte den Teamgeist und den Zusammenhalt im Betrieb, sprach aber auch über Verbesserungsmöglichkeiten, die im Jahr 2020 angegangen werden sollen. Geschäftsführer Stephan Herpich informierte anschließend noch zum Thema ‑„Hygiene“ sowie dem Infektionsschutzgesetz nach § 43. Im Anschluss konnte ausgiebig gefeiert werden. Die gute Stimmung im Unternehmen war hier deutlich zu erkennen.

 Bildunterschrift von links nach rechts:

Christian Herpich, Alexandra Herpich, Wolfgang Findeiß (10 Jahre), Kerstin Ganzmüller (10 Jahre), Andrea Schulz (15 Jahre), Ivonne Frenkel (10 Jahre), Tanja Machacek (15 Jahre) Sonja Baronius (10 Jahre), Rilana Rappsilber (10 Jahre), Stephan Herpich. Auf dem Bild fehlt die Jubilarin Heike Grüner (25 Jahre)  

Bildherkunft: Herpich

 

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